Wer Gewalt sät - Von Brandstiftern und Biedermännern

Die Pogrome von rostock 1992

Produktion: Gert Monheim
Jahr: 1993
für: WDR
Länge: 44 min.
Sprache: deutsch


Der Film im konventionellen Dokumentarfilmstil zeigt anhand von politischem Sprachgebrauch und Medienbeispielen, wie Wörter zu Brandsätzen werden, wie man Opfer zu Tätern umfunktiert. Gert Monheim weist nach, wie Politik grob fahrlässig Ängste schürt und damit den Boden für Ausschreitungen bereitet, die dann wieder für politische Ziele umfunktioniert werden - ein Lehrstück des Unterwanderns von Demokratie durch Politik. Mehrfach ausgezeichnet.

 

Dokumentarfilm "The Truth lies in Rostock"

Produktion: Spectacle-TV London (Mark Saunders & Siobhan Cleary)
Jahr: 1993
für: Channel 4 London
Länge: 82 min.
Sprache: deutsch (erschienen unter "Die Wahrheit liegt/lügt in Rostock")


Dieser Film wurde 1992/93 zusammen mit zwei Rostocker Mediengruppen erstellt und ist - wenn auch etwas emotional in Szene gesetzt - eine genaue Dokumentation der Vorgänge in Rostock aus der Sicht der Betroffenen, die in der ganzen Debatte um Schuld und Versagen in keinem anderen Zeitzeugnis sonst zu Wort gekommen sind. Der Film wurde 1993 im ZDF mit anschließender TV-Diskussion ausgestrahlt.
Der kurze Vorfilm "Bilder/Besen einer Stadt" wurde 1993 von der Rostocker JAKOvideocoop erstellt und passt zwar thematisch zum Dokumentarfilm, gehört aber eigentlich nicht zum Dokumentarfilm.

 

 

Interview in Rostock-Lichtenhagen, im Bezug auf den

15. Jahrestag des Pogroms.

Autor: G8 – Radioforum – Raise-your-voice
Gesendet: 05.06.2007, Radio Corax, Halle
Download: hier
Stream: hier anhören

 

Im Rahmen der “No Border”-Proteste, rund um den G8-Gipfel 2007 in Heiligendam hate die Karavane für Flüchtlinge zur Kundgebung vor dem Sonnenblumenhaus in Lichtenhagen aufgerufen. Im Audiobeitrag werden Anwohner_innen zu der Situation damals interviewt. auch 15 Jahre nach dem Pogrom leben die Stereotype weiter…

 

 

 

 

 

Rostock-Lichtenhagen 2012:            Gedenken in weiss.