HRO: 17.12.2012 - Die Gedenktafel kehrt zurück - Teil 2

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V [VVN-BdA]

Kundgebung zur Wiederanbringung der Gedenktafel am Rathaus Rostock

Montag, 17. Dezember 2012 | 11.00 | Rathaus Rostock | Neuer Markt

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Freundinnen,

wir möchten Sie / Euch zur öffentlichen Wiederanbringung der kürzlich von Neonazis entwendeten Gedenktafel am Rathaus Rostock einladen. Die Tafel sollte an das Pogrom von 1992 in Rostock-Lichtenhagen erinnern, die Opfer und die Täter benennen.

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PRESSEMITTEILUNG – 5. Dezember 2012

+++ Nazis entwenden Gedenktafel zur Erinnerung an das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen +++ Behörden haben Tat begünstigt +++ Bündnissprecher Jochen Thelo ruft zum Kampf gegen Rechts auf

Rostock, 05.12.2012 In der Nacht zum Mittwoch ist die Gedenktafel zur Erinnerung an die Pogrome von Lichtenhagen 1992 entfernt worden. Die Täter befestigten ihrerseits ein Schild mit der Parole „Für immer Deutschland!“ am Rostocker Rathaus.

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Presssemitteilung 29.08.2012

Das nächste Mal einen anderen Baum pflanzen!

Vergangene Nacht wurde die deutsche Eiche gefällt, die neben dem Sonnenblumenhaus in Rostock-Lichtenhagen gepflanzt wurde. Zu der Tat bekannte sich eine »Arbeitsgruppe antifaschistischer Fuchsschwanz«. Bereits im Vorfeld und auch während der antirassistischen Demonstration am Samstag wurde kritisiert, dass die Wahl für den Gedenkbaum ausgerechnet auf die durch Militarismus und Nationalsozialismus symbolisch vorbelastete Eiche fiel.

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Pressemitteilung 02.09.2012

+++ »Deutsche Eiche« mehr wert als Menschenleben? +++ Bündnis kritisiert selbstgefälliges Gedenken +++ Die Betroffenen sollen über Formen und Inhalte des Gedenkens entscheiden!

Eine Woche nach den Gedenkveranstaltungen zum 20. Jahrestag des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen fällt die Bilanz über das vorherrschende Medienecho mehr als nüchtern aus. Ging es im Vorfeld des Gedenkens wenigstens ansatzweise um den Versuch sich mit den Vorfällen, Ursachen und Wirkungen zu beschäftigen, steht nun eins im Mittelpunkt der Berichterstattung: Die abgesägte deutsche Eiche, die die Stadt Rostock vor dem Sonnenblumenhaus gepflanzt hatte. Die Aktion führte nachträglich auch zu heftigen Polemiken gegen den antirassistischen Protest, den das Bündnis »20 Jahre nach den Pogromen – Das Problem heißt Rassismus« organisiert hatte.

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Pressemitteilung 28.08.2012

Rassismus beim offiziellen Gedenken in Rostock-Lichtenhagen?

Kein Zutritt trotz Einladung: Am Sonntag wurde zwei Mitgliedern des deutsch-afrikanischen Freundeskreises Daraja e. V. der Einlass zur zentralen Gedenkveranstaltung in Rostock-Lichtenhagen mit Bundespräsident Joachim Gauck verwehrt - ohne Begründung. Während sich die Vertreter des Staats und der Stadt der vermeintlich großen Fortschritte im Kampf gegen Rassismus rühmten, mussten die tatsächlich Betroffenen von Rassismus außen vor bleiben. Dies war jedoch nicht der erste vorfall, der den Vorwurf eines rein "weissen" Gedenkens an die Pogrome in Rostock-Lichtenhagen und des Umganges mit Betroffenen von rassistischer Gewalt und ihren Angehörigen provoziert.

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Rostock-Lichtenhagen 2012:            Gedenken in weiss.