Wir über uns

Im Jahr 1992 tobte sich in Rostock-Lichtenhagen vier Tage lang ein gewalttätiger deutscher Mob an Migrant_innen aus. 20 Jahre später leben wir in einem Land, in dem es möglich war, dass Nazi-Terrorist_innen unbehelligt mindestens zehn Menschen, darunter neun Migrant_innen, ermorden. Sämtliche Strafverfolgungsbehörden konzentrierten sich darauf, die Opfer zu Tätern zu machen und im „kriminellen Ausländermilieu“ nach den Verantwortlichen zu suchen. Die Klammer für beide Ereignisse: Rassismus. Damals wie heute herrscht er in weiten Teilen der Bevölkerung, in Politik und Institutionen.

Das Bündnis „20 Jahre nach den Pogromen – Das Problem heißt Rassismus“, das aus verschiedenen Zusammenhängen besteht - Antifagruppen, Gewerkschaften, Jugendorganisationen, Vereinen und anderen Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet - möchte deshalb im August nicht nur an das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen und dessen Folgen erinnern. Auch die deutschen Zustände im Jahr 2012 gilt es zu kritisieren und zu bekämpfen.

Aufruf deutsch

 

 

Rostock-Lichtenhagen 2012:            Gedenken in weiss.